Individuelle Schuheinlagen

Hier ein Überblick über unser Schuheinlagen:

Erfahren Sie mehr über die Herstellung von Schuheinlagen.


Kindereinlagen

Kinderfüße wachsen nicht nur, sie sind auch noch stark formbar. Umso wichtiger ist es daher, die Einlagen jedes halbe Jahr zu erneuern - den zu kleine oder falsche Modelle können viel Schaden anrichten. Bei Kindern erfolgt eine Korrektur meist über Schaleneinlagen, bei denen hochgezogene Seitenränder eine Abrollrichtung vorgeben. Die seitliche Richtung des Fußes wird auch häufig mit der nur an drei prägnanten Stellen hochrandigen Dreibackeneinlage korrigiert.

Kinderfüße verfügen noch über viele Fettpolster und sind sehr anpassungsfähig. Daher kann durchaus mit einem festeren Kunststoffkern gearbeitet werden, um die erwünschte Wirkung zu verstärken. Um Überkorrekturen zu vermeiden, sollten Eltern darauf achten, dass der Orthopädie- Schuhtechniker vorab einen individuellen Leisten vom Kinderfuß erstellt und eine Gelenkkontrolle erfolgt.


Sporteinlagen 

Die passende Einlage wird je nach Sportart, Fußanatomie und Beschwerde angefertigt. So sollte zum Beispiel die Spreizfußpelotte flacher als bei der Alltagseinlage ausfallen, da eine zu hoch stehende Wölbung beim Sport unter dem Fuß scheuern kann. Wichtig ist auch die Wahl des Materials. Denn Sporteinlagen müssen sowohl einer hohen Belastung standhalten als auch den Bewegungen Fußes folgen können. Häufig wird daher ein Gemisch auf formbeständigem und flexiblem Kunststoff verwendet.


Alltagseinlagen
 

Ob Pumps oder Halbschuh - die Vorlieben des Kunden spielen bei Alltagseinlagen eine große Rolle. Schließlich soll die Einlage in möglichst vielen seiner Schuhe tragbar sein. Die Orthopädie-Schuhtechnik unterteilt drei Unterbereiche: 

  • Kopieeinlagen
  • Korkeinlagen
  • Weichschaumeinlagen
 
Unbegrenzte Möglichkeiten:
Die verschiedenen Materialien zur Einlagenherstellung lassen sich vielfältig kombienieren. Auch die Spreizfußpelotten (rechts unten im Bild) werden in Form, Härtegrad, Stärke und Position individuell an jeden Fuß angepasst.


Kopieeinlagen

Kopieeinlagen passen in fast jedes Schuhmodell: Sie sind sehr dünn, flach und in der Länge von dreiviertel- über halb- bis zu langsohlig variabel.  Allerdings eignen sie sich nur für die Korrektur leichter Fehlstellungen, da das Längsgewölbe des Fußes nur leicht unterstützt und auf einen seitliche Fußführung komplett verzichtet wird. Zwar kann die Spreizfußpelotte effektiv platziert werden, doch fehlt in Modeschuhen oft der Platz für eine Vorfußposterung. Die Krankenkassen übernehmen für diese Einlagenerstellung nur einen geringen Kostenanteil. Daher wird ein vorgefertigter Einlagenrohling an den Fuß angepasst, auf einen individuellen Gipsabdruck muss aus Kostengründen verzichtet werden.


Korkeinlagen

Die Korkeinlagen ist die variabelste Form der Alltagseinlagen: Sie besteht aus mehreren Materialschichten, die über ein Gipspositiv in Handarbeit in Form gebracht werden. Dabei können sämtliche Materialien - von Kork bis Kunstoff - miteinander kombiniert werden. Die Vielzahl der sich daraus ergebenden Gestaltungsvarianten ermöglicht es, alle Fußbereiche einzeln zu unterstützen oder zu polstern. Ein weiterer Vorteil der individuellen Fertigung: Der bevorzugte Schuhtyp des Patienten wird bei der Gestaltung von Anfang an berücksichtigt.


Weichschaumeinlagen

Die Weichschaumeinlage ist eine Variante der Korkeinlage. Sie eignet sich besonders für druckempfindliche Füße, da sie durch eine spezielle Kombination flexibler Kunststoffe und weicher Schaumpolster nachgiebiger als die Korkeinlage ist. Nachteil: Mit Weichschaumeinlagen können Fehlstellungen nicht so stark korrigiert werden.


Diabetesadaptierte Fussbettung

Die an Diabetes adaptierte Fußbettung ist eine spezielle Einlageform für Diabetiker. Denn die Spätfolgen dieser Stoffwechselkrankheit - wie Durchblutungsstörungen und Nervenbahnschädigungen - machen insbesondere die Füße anfällig für äußere und innere Verletzungen. Daher ist eine sorgfältig konstruierte, weiche Einlage besonders wichtig. Spezielle zeitverzögert rückstellende und weiche Schaumpolster garantieren eine gleichmäßige Druckverteilung unter der Fußsohle. Um Wunden durch Druckstellen zu vermeiden, muss die Fußform genau nachempfunden werden. Bei fortgeschrittenem Krankheitsverlauf garantieren spezielle Schuhe genügend Platz im Innenraum und schützen durch ihre Verarbeitung auch vor Wunden an anderen Stellen des Fußes. Bei starken Fußdeformitäten oder Amputationen muss ein orthopädischer Maßschuh angepasst werden.

Der "Sandwich-Aufbau" einer an Diabetes adaptierten Fußbettung ist im Querschnitt besonders gut zu erkennen. Die Polsterschichten werden zum Fuß hin immer weicher und garantieren so optimale Weichheit und Anpassung. Die festeren Materialien in Schuhsohlennähe verleihen der Einlage ihre Form und stabilieren sie.


Einlagen für Rheumatiker

Einlagen für Rheumatiker besitzen ähnliche Fähigkeiten wie eine an Diabetes adaptierte Fußbettung. Allerdings können bestimmte Fußbereiche korrigiert werden, um Fehlstellungen vorzubeugen. Die Einlage kann durch eine entsprechende Fertigung Gelenkschmerzen mindern, zudem können zusätzliche Abrollhilfen am Schuh eingebaut werden. Bei sehr fortgeschrittenem Rheuma wird ein orthopädischer Maßschuh erforderlich.



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